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Kommunale Wärmeplanung

Im März 2026 wurde die kommunale Wärmeplanung für die Gemeinde Schenefeld beschlossen. Sie zeigt auf, wie die Wärmeversorgung bis 2040 auf klimaneutrale Alternativen umgestellt werden kann.

Zunächst wurde eine umfassende Bestands- und Potenzialanalyse durchgeführt. Das Zielszenario brachte anschließend die Bedarfe und Potenziale miteinander in Verbindung. Im Ergebnis entstand das räumliche Konzept mit dem Wärmeplan: Er zeigt, welche Art der Wärmeversorgung an welchem Standort in der Gemeinde die kosteneffizienteste und klimafreundlichste Lösung darstellt. Das schafft Transparenz über zukünftige Versorgungsmöglichkeiten.

Die benötigten Daten wurden bei den Energieversorgungsunternehmen sowie ansässigen Unternehmen angefragt und unter Einhaltung des Datenschutzes verarbeitet. Mit der Bearbeitung wurde die Arbeitsgemeinschaft Averdung Ingenieure & Berater GmbH und ZEBAU GmbH beauftragt.

Weitere Verpflichtungen oder Fristen ergeben sich durch die kommunale Wärmeplanung nicht. Unter Einhaltung bestehender gesetzlicher Regelungen sind Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer weiterhin frei in der Wahl der Heizungsanlage. Die kommunale Wärmeplanung bietet jedoch Orientierung, ob in der Nachbarschaft der Anschluss an ein Wärmenetz realistisch ist oder ob eine individuelle Lösung, etwa durch den Einsatz einer Wärmepumpe, sinnvoller erscheint.

Die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung ab Mitte 2026 erfordert in vielen Fällen eine vertiefende Anschlussplanung. Konkrete Handlungsschritte hierfür wurden in einer Umsetzungsstrategie mit Maßnahmen gleich mit entwickelt.

 

Wärmeplan

Maßnahmenkatalog

Bestands- und Potenzialanalyse

Akteursbeteiligung

Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen der Nationalen Klimaschutz­initiative gefördert.
Förderzeitraum 01.11.2024 – 31.03.2026 | Förderkennzeichen 67K29049

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