Sprungziele
Die Verkehrssituation am Marktplatz muss dringend verbessert und entlastet werden. Gleichzeitig soll ein neuer, moderner ZOB die Bedeutung Schenefelds als wichtiger Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs stärken. Eine zuverlässige Anbindung nach Itzehoe und an die umliegenden Gemeinden ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Mobilität und leistet zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz.
Bürgermeister Johann Hansen

Neuer ZOB

Das Bild zeigt die Alternative 2A der PlanungenAbbildung: Herwarth + Holz / Freischlad + Holz, Planung und Architektur

Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) Am Markt in Schenefeld ist derzeit durch mehrere städtebauliche und verkehrliche Missstände gekennzeichnet. Nutzungskonflikte und begrenzte Platzverhältnisse führen zu regelmäßigen Rückstaus und beeinträchtigen die Sicherheit und Erreichbarkeit für Fußgänger.

Zu den Problemen gehören:

  • Eingeschränkte Erreichbarkeit und Orientierung für Fußgänger
  • Rückstaueffekte durch wartende Busse, insbesondere in den Stoßzeiten
  • Sicherheitsprobleme für Fahrzeuge, die aus der Marktstraße links auf die B 430 einbiegen

Eine Verlagerung des ZOB auf das Grundstück Holstenstraße 25 wurde im Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) vorgeschlagen und im Rahmen der Machbarkeitsstudie durch das Planungsbüro Herwarth + Holz / Freischlad + Holz, Planung und Architektur geprüft. Dabei wurden verschiedene Konzeptalternativen sowohl für eine Umstrukturierung des bestehenden Standorts Am Markt als auch für die Verlagerung untersucht. Wichtige Kriterien waren die barrierefreie Gestaltung, Dimensionierung für Gelenkbusse, Integration einer Mobilitätsstation und Bereitstellung von Warteplätzen und Fahrer-Toiletten.

Die möglichen Alternativen wurden in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsplanungsbüro HOFFMANN-LEICHTER und unter Berücksichtigung der im Rahmen der Sonderbeteiligung Verkehr mitgeteilten Belange und Bedarfe der Träger öffentlicher Belange im verkehrlichen Bereich erarbeitet.

Aktueller Stand der Planung

Bild: Merkel Ingenieur Consult GmbH & Co. KG

Seit März dieses Jahres plant das Ingenieurbüro Merkel auf Grundlage des in der Machbarkeitsstudie entwickelten Konzepts die Verlagerung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB). Im Zuge der weiteren Planung wurde das ursprüngliche Konzept um zwei zusätzliche Haltestellen erweitert. Damit soll der neue ZOB den heutigen Anforderungen gerecht werden und zugleich zukunftsfähig aufgestellt werden. Auch die geplante Park-and-Ride-Anlage wird im weiteren Planungsverlauf angepasst. Sie soll nicht mehr im rückwärtigen Bereich des ZOB, sondern auf dem Grundstück der Holstenstraße 34 vorgesehen werden.

Derzeit befindet sich die Planung in der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung). In den kommenden Monaten werden die Planungen weiter ausgearbeitet und die einzelnen Elemente des neuen ZOB aufeinander abgestimmt.

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