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Dorfgemeinschaftshaus Schenefeld

Das Bild zeigt die Alternative 1A der möglichen UmsetzungAbbildung: Herwarth + Holz / Freischlad + Holz, Planung und Architektur

Das zentrale Element unserer neuen Dorfmitte wird unser Dorfgemeinschaftshaus bilden. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden durch das Planungsbüro Herwarth + Holz / Freischlad + Holz, Planung und Architektur verschiedene Entwürfe und Raumprogramme für das neue Dorfgemeinschaftshaus in Schenefeld entwickelt und miteinander intensiv diskutiert. Ziel war es, die Gestaltungsmöglichkeiten des Hauses und des Dorfplatzes zu evaluieren und gestalterische Grundsätze für den Realisierungswettbewerb zu formulieren.

 

Ermittlung der Nutzungsbedarfe

Um ein bedarfsgerechtes Raumprogramm zu entwickeln, wurden die Bedürfnisse der lokalen Vereine und der Gemeinde erfasst. Die wichtigsten Nutzungsbedarfe sind:

Lokale Vereine:

  • Veranstaltungs- und Versammlungssaal für bis zu 100 Personen
  • Proben-/Übungsraum für Musikvereine und Orchester
  • Separate Lagerflächen für Musikinstrumente
  • Räume für Vereinsarbeit

Gemeinde Schenefeld:

  • Teilbarer Veranstaltungssaal mit 150 Sitzplätzen und Bühne
  • Küche mit Catering-Anbindung
  • Großzügiges Foyer
  • Besprechungsraum für Beratung und Sprechstunden
  • Büros für Dorfkümmerer und Sozialarbeiter
  • Jugend- und Seniorenräume
  • Musikprobenraum
  • IT-Raum
  • Dorfplatz für Märkte und Veranstaltungen

Diese Bedarfe wurden bei der Erstellung eines Muster-Raumprogramms berücksichtigt. Vergleichbare Projekte in anderen Gemeinden dienten als Grundlage zur Ermittlung der Flächengrößen. Ein "Soll-Raumprogramm" wurde erstellt und diente als Basis für die weiteren Entwürfe und Planungen.

Aktueller Stand der Planung

Die Architekten von Jensen und Hultsch Architekten haben gemeinsam mit den Freianlagenplanenden der Planergruppe im Jahr 2025 den Planungswettbewerb für die Neue Mitte gewonnen. Seit Anfang des Jahres sind sie mit der Planung des neuen Dorfgemeinschaftshauses beauftragt. Damit wird der im Rahmen der Machbarkeitsstudie entwickelte Entwurf nun weiter konkretisiert und für die Umsetzung vorbereitet. Neben den Architekten wurden weitere Fachplanende beauftragt, um die vielfältigen technischen, funktionalen und gestalterischen Anforderungen an das Dorfgemeinschaftshaus umfassend zu berücksichtigen. Die verschiedenen Fachplanungen werden dabei eng aufeinander abgestimmt.

Aktuell werden die Unterlagen für den Bauantrag vorbereitet. Die Einreichung beim Kreis Steinburg soll zeitnah erfolgen. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Realisierung des neuen Dorfgemeinschaftshauses und damit auch der neuen Ortsmitte erreicht.

Warum ein Dorfgemeinschaftshaus für Schenefeld

Bürgermeister Hansen: "Ich lebe seit Anfang der 90er Jahre in Schenefeld und bringe mich seit 2013 aktiv in die politische Arbeit der Gemeinde Schenefeld und des Amtes ein.
Immer wieder wurde mir in dieser Zeit klar, dass dem Ort eine "echte" Ortsmitte mit Marktplatz und einem multifunktionalen Gemeinschaftshaus fehlt. Ständig müssen die Bedürfnisse der Vereine, der Senioren und der Volkshochschule in Liegenschaften befriedigt werden, die dafür nicht geschaffen wurden. Das führt auf beiden Seiten immer wieder zu Frustrationen.
Noch schwerer wiegen aber die fehlenden Angebote für die Jugend, die kein Interesse an Sport oder Pfadfinder finden. Lässt man junge Menschen ohne Angebote und Ablenkungen, muss man die Folgen immer wieder frustriert auffangen.

Darüber hinaus gibt es für einen ländlichen Zentralort dieser Größe immer wieder einen Bedarf für einen Veranstaltungsraum mit ca. 150 Sitzplätzen, einer Bühne und moderner Technik.
Diese ganzen Fähigkeitslücken soll unser zukünftiges Dorfgemeinschaftshaus schließen."

 

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